RUMÄNIENAUSTAUSCH 2019 - 7 tolle Tage in Kronstadt (Siebenbürgen)
Am Freitagmorgen, dem 5. April machten wir, das heißt 16 Mädchen und 1 Junge der Klassenstufe 9, uns auf dem Weg nach Rumänien. Begleitet haben uns Frau Falk und Herr Grüner. Zuerst sind wir mit dem Zug nach München gefahren und sind dann von dort mit dem Flugzeug nach Sibiu (Hermannstadt) geflogen. Dort haben zwei Lehrer unserer Austauschschule eine Stadtführung für uns gemacht. Daraufhin sind wir mit dem Bus von Sibiu nach Brașov (Kronstadt) gefahren. Dort haben uns dann unsere Austauschschüler abgeholt.
Am Wochenende hatten wir Zeit mit unserer Austauschfamilie und hatten Zeit etwas mit ihnen zu unternehmen und wir haben uns auch mit den anderen Austauschschülern getroffen. Am Montag ging es dann los mit dem Programm in der Gruppe. Es begann damit, dass einige der rumänischen Schüler uns Deutschen die Schule und deren Namensgeber in einer Präsentation nahebrachten und der Schulleiter uns persönlich begrüßte. Daraufhin besuchten wir zwei Schulstunden. Dabei gab es keine sprachlichen Probleme, da dort fast alle Schulfächer auf Deutsch unterrichtet werden. Danach bekamen wir eine Führung durch die „Schwarze Kirche“, die ihren Platz direkt neben der Schule hat. Nun hatten wir ca. zwei Stunden freie Zeit um dann gestärkt an der Stadtralleye teilzunehmen. Nach dieser hatten wir einen freien Abend, den viele nutzten um in einem gemütlichem Café den Tag ausklingen zu lassen.
Der Dienstag begann mit dem Besuch einer Zitadelle in Poiana Brasov, dem wohl bekanntesten Luft- und Winterkurorts Siebenbürgens. Den nächsten Programmpunkt erreichten wir mit einem Stadtbus. Wir fuhren zu einer Halle in der wir verschiedene Möglichkeiten hatten. Beispielsweise gab es Tischtennisplatten, Billardtische, Bowlingbahnen und eine Kletterwand. Nach mehreren Stunden Spaß in dieser Halle fuhren wir wieder zurück.
Am Mittwoch schauten wir uns eine andere Schule in Braşov an. Von dortigen Schülern bekamen wir eine Schulbesichtigung auf Englisch. Danach besuchten wir die erste Schule Rumäniens, wo wir eine deutschsprachige Führung bekamen. Anschließend wurden wir von einem Reisebus zur außerhalb von Braşov liegenden Universität gefahren. Dort bekamen wir eine englischsprachige Führung durch die technische Abteilung der Universität. Ein paar Schüler durften gegen Ende der Führung in der Abteilung für virtuelle Realität virtuelles Bogenschießen ausprobieren. Schließlich fuhren wir zu einem anderen Teil der Universität, wo wir ein leckeres Mittagessen serviert bekamen. Der Nachmittag war frei. Somit tat jeder das, worauf er Lust hatte. Es gab beispielsweise einige, die shoppen gingen oder den freien Nachmittag im Café verbrachten.
Am Donnerstag hatten wir viel vor und unglücklicher Weise spielte das Wetter an diesem Tag nicht ganz mit. Es regnete und die Temperatur war niedriger als die gewohnten 18 Grad. Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Râşnov (Rosenau) und besuchten dort die Höhle „Valea Catății“. Dort bekamen wir eine gelunge Führung durch die Höhle. Nach der Führung gingen wir zur Bauernburg von Rosenau. Die Führung wurde sehr gut von einer Schülerin unserer Partnerschule, dem Johannes Honterus Gymnasium gemacht. Dann fuhren wir mit dem Bus nach Bran und besuchten dort das Schloss, das auch oft das Dracula Schloss genannt wird. Danach fuhren wir zurück nach Braşov (Kronstadt). Am Abend wurde eine Party veranstaltet und wir lernten traditionelle rumänische Tänze.
Der Freitag war leider unser letzter Tag in Rumänien. Am Morgen gingen wir in die Schule, um den Lehrern ein Feedback zu geben. Danach aßen wir gemeinsam und konnten die letzten Augenblicke zusammen genießen. Dann mussten wir leider schon gehen. Niemand wollte gehen, weil wir eine so schöne Zeit miteinander verbracht und neue Freunde gefunden hatten. Somit dauerte es eine Weile bis sich alle verabschiedet hatten. Am 1. 06. 19 kommen unserer Austauschschüler für eine Woche zu uns nach Ulm. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.
Aischa Bäuerle (9c), Franca Hellwig (9a), Kiara Bäuerle (9c)
N.B.: Die Schüleraustauschbegegnung wurde aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) unterstützt. Außerdem bekamen wir einen Zuschuss vom Förderverein unserer Schule und von der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg