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Argentinienaustausch 2018

Am Montag, den 22. Januar 2018 war es endlich soweit und unsere argentinischen Austauschschüler kamen zu uns nach Ulm. Es haben um die 40 Argentinier mitgemacht, sodass wir zusammen, mit den Scholl-Schülern und den Albert-Einstein-Schülern 80 Personen waren, eine ziemlich große Gruppe. 

Wir holten unsere Austauschschüler am Albert-Einstein-Gymnasium in Wiblingen ab. Wir waren alle ziemlich nervös, aufgeregt und zu gleich haben wir uns wirklich so sehr auf sie gefreut.

Wir haben unsere Partner ziemlich schnell gefunden, fuhren anschließend nach Hause und hatten den restlichen Tag frei. Die Argentinier haben sich schnell eingelebt und wir haben uns super mit ihnen verstanden. An Montag trafen sich kleinere Gruppen am Abend in der Stadt und wir zeigten ihnen ein bisschen was in der Stadt, wie unsere Geschäfte etc. und anschließend gingen wir essen.

Das Programm in den 10 Tagen war ziemlich praktisch, da die Argentinier jeden zweiten Tag einen Ganztagsausflug mit ihrer Gruppe hatten und wir die anderen freien Tage super nutzen konnten um mit ihnen so viel zu erleben, wie es in Ulm geht.

Zusammen mit den Argentiniern durften wir Deutsche, mit unseren Lehrern, darunter Frau Krämer, das Schloss Neuschwanstein in Füssen, im südlichen Bayern und das Schloss in Heidelberg besichtigen. Es gefiel uns allen super!

Natürlich fuhren die argentinischen Schüler weiter weg und besichtigten größere Sehenswürdigkeiten, doch diese unternahmen sie allein. Darunter waren, die Allianzarena in München, von der die Fußballbegeisterten ziemlich beeindruckt waren, der Tag am Bodensee am Friedrichshafen, die Schifffahrt nach Konstanz und noch einiges mehr.

Unser privates Programm war ziemlich einfallsreich. Wir waren mit ihnen in der ersten Woche beim Schlittschuhfahren, das ihnen so sehr gefallen hat, dass sie unbedingt an einem anderen freien Tag noch mal hingehen wollten und natürlich erfüllten wir unseren neuen Freunden diesen Wunsch. Sowie einkaufen gehen in unseren großen Einkaufscentern oder in der Stadt, Trampolin hüpfen, den Ulmer Münsterturm besteigen, Lasertag spielen… wir unternahmen praktisch in jeder freien Minute etwas mit ihnen.

Die Kommunikation zwischen den argentinischen Schülern und uns Deutschen klappte besser, als wir geglaubt hatten, und das war einer der Dinge, die uns überrascht hat, denn die Argentinier sprachen wirklich ziemlich gut Deutsch, sodass wir uns auch die meiste Zeit auf Deutsch unterhalten haben.

Neu und ungewohnt war für uns, dass die Schüler so eine enge und vertraute Beziehung zu ihren Lehrern haben. Sie umarmen sich, trinken zusammen aus einem Glas und geben sich sogar einen Kuss auf die Backe. Die Argentinier sind auch sehr klug und beteiligten sich sogar mit am Unterricht, das beeindruckte unsere Lehrer sehr.

Abschließend können wir sagen, dass es eine wunderschöne Zeit mit ihnen war, wir uns alle sehr nah gekommen sind und wir auch überhaupt keinen Bammel davor haben, zu ihnen zu reisen und dort 2 Wochen zu verbringen.

 

 

Lukrezia Fargnoli 10d & Aleyna Parama 9c