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Natur pur - Die sechsten Klassen lernen den Schwarzwald kennen

Das Schuljahr ist fast vorbei und die sechsten Klassen des Hans- und Sophie Scholl-Gymnasiums starten nochmal richtig durch: Die Reisetaschen werden gepackt, die Rucksäcke geschnürt, und dann kann`s auch schon losgehen – das Schullandheim wartet. Die Klassen 6a, b und c verbringen fünf Tage vom 10. bis zum 14. Juli auf dem „Hebelhof“ am Feldberg im Schwarzwald.

 Kaum angekommen, geht`s zum Wandern. Am „Haus der Natur“ begrüßt uns Sandra, die uns flink durch den Wald und den Berg hinauf führt. Dabei erzählt sie uns von Bäumen, was ihnen schadet und was nicht, und verbindet ihre Aussagen mit der Hoffnung, dass der Einfluss des Menschen auf die Wälder möglichst gering gehalten werden sollte, um die Ursprünglichkeit zu bewahren oder wieder herzustellen. Wer hinauf steigt, muss auch wieder runter: endlich an der Jugendherberge angekommen, sehen wir uns hier erst einmal um und machen anschließend die Betten für die Nacht fertig. Der Abend dauert nur noch kurz, denn die Augen machen uns einen Strich durch die Rechnung. Müde fallen wir ins Bett.

Frühstück, rein in den Bus, dann noch ein paar Schritte: Im Schwarzwald gibt es einige Bergwerke und der Besuch eines davon steht auf dem heutigen Programm. Im Museum erhalten wir eine kurze Führung. Anschließend gibt es Helme für den Kopf und Handschuhe, die uns im Bergwerk schützen sollen. Wir befestigen noch Lampen an den Helmen und dann steigen wir über unzählige Treppen in einen tiefen Stollen. Nicht alle haben dabei ein gutes Gefühl, manche zittern sogar – etwas Furcht schwingt mit, vielleicht ist es aber auch nur die Kälte. Wir erfahren, wie es gewesen sein muss ein Bergarbeiter zu sein und lernen die Tricks und Kniffe kennen, die das arbeitsreiche Leben im letzten und vorletzten Jahrhundert etwas erträglicher machten. In einem Stollenabschnitt steht eine mehrere hundert Jahre alte Pumpe, die Wasser aus den Stollen befördert hat, und funktioniert noch immer. Irgendwie faszinierend.

Tag drei: wir bauen ein Floß. Dafür fahren wir mit dem Bus zum Titisee. Gemeinschaftsspiele, die  unsere Teamarbeit verbessern sollen, stehen zunächst auf dem Programm. Dann geht`s los: die unterschiedlichsten Baumaterialien wie Holz, Stangen, Schnüre, Bänder und Tonnen stehen zur Verfügung. Heraus kommen die skurrilsten Gebilde, die anschließend auf ihre Schwimmtauglichkeit und die Tragfähigkeit getestet werden. Das ist jedoch noch nicht alles: ein Wettrennen steht an und zum Glück fällt keines der Flöße auseinander oder sinkt. Das muss natürlich ordentlich gefeiert werden: und so findet an diesem Abend eine Disko im Keller der Herberge statt, bei der gesungen und getanzt wird. Unnötig zu sagen, dass die schweren Beine alle bald in die Federn zwingen.

Ein Hahn kräht und wir werden aus dem Schlaf gerissen. Irgendwie finden wir mit unseren nur halb geöffneten Augen den Weg zum „Haus der Natur“, wo uns Bastian begrüßt. Er führt uns in die Miniaturwelt der Insekten ein: mit verschiedenen Behältern bewaffnet machen wir uns auf die Suche nach dem Kleingetier. 21 Grashüpfer werden von einem Team gefangen – und selbstverständlich nach ausführlicher Betrachtung des dreigliedrigen Körpers, der Beine, Fühler und Flügel unter Lupen und Binokularen wieder frei gelassen. Auch Spinnen finden den Weg unter die Objektive: acht Beine haben diese statt sechs wie die Insekten – wieder was gelernt! Wir decken uns noch mit Souvenirs ein, bevor wir zur Herberge zurück kehren. Dort gibt`s Abendessen und Stockbrot. Die Schülerinnen und Schüler der 6a machen sich anschließend unbemerkt aus dem Staub und begeben sich auf eine Nachtwanderung zum nahen Schinkenmuseum, das natürlich geschlossen war.

Letzter Tag: Alle machen sich bereit für die Heimfahrt, die uns über Freiburg führt. Bei einer Rallye durch die Altstadt lernen wir diese noch etwas kennen, während die betreuenden Lehrer Verena Lampka-Heinemann, Andrea Mark, Iris Thierer, Benjamin Ball, Stefan Hafner und Georg Kocheise diese kurze Zeit nutzen, um sich mal in Ruhe hinzusetzen. Dann geht es schon zurück nach Ulm. Und dort werden wir – da schon vermisst - alle herzlich empfangen.

 

Tobias Frey (6a) PAG

Robin Lenz (6a) FAG

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