„Runde frei!“ - Auch mit Wörtern lässt sich ein KO erzielen
Am 26. und 27. Januar fand im Ulmer Hans und Sophie Scholl-Gymnasium der Schulentscheid zur Qualifikation im Regionalverbund von „Jugend debattiert“ statt. Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen traten in zwei Altersgruppen gegeneinander an. Organisiert wurde die Veranstaltung von Regionalkoordinator Alexander Klein.
Turbulent diskutierten die Debattanten aus der Mittelstufe zu den aktuellen Streitfragen „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“ oder „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?“. Eine Jury, bestehend aus Lehrern und Teilnehmern der Arbeitsgemeinschaft „Jugend debattiert“, beurteilte die Leistungen der Akteure nach Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit sowie ihrer Sachkenntnis und Überzeugungskraft. Einfach sind auch die letzten beiden Punkte nicht, werden die Rollen für die Diskussionen den Debattanten doch zugelost: so muss man sich auf der „Pro“-Seite für, auf der „Contra“-Seite gegen die entsprechenden Themeninhalte aussprechen, egal, ob dies der eigenen und persönlichen Überzeugung entspricht oder nicht.
Erfolgreich in der Sekundarstufe 1 konnten sich Nicodemus Milsch (8b), Clara Kästner (8b) sowie Miriam Butter (9b) durchsetzen, in der Oberstufe überzeugten bei den Themen „Soll für die Nutzung von sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“ und „Sollen landesweite, verpflichtende Ferientage durch individuell wählbare Urlaubstage ersetzt werden?“ vor allem Louisa Brög (KS1), Alexander Wastl (KS2) und Elias Kormann (KS2).
Am 6. Februar treten die sechs nun gegen die Schulsieger der anderen Ulmer Schulen im St. Hildegard Gymnasium an, am 7. Februar findet das Regionalfinale in der Ulmer Sparkasse statt.
Text: Mai Wy Ngo, 10c PAG
Fotos: Nurefsan Erken, 10c FAG