Eine Klasse zeichnet ihren Klassenbaum
Zwei Tage vom 25. bis zum 26 November verbrachte die Klasse 8f des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums in Begleitung von Klassenlehrerin Vanessa Glaser und Ina Deurer im Haus der Begegnung St. Claret in Weißenhorn.
Bildungsreferentin Kristin Pöhlmann empfing und betreute die Klasse. Zunächst wurden organisatorische Dinge erledigt und die Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen versammelten sich alle im Gruppenraum und verbrachten zwei Stunden mit gruppendynamischen Spielen. Eine kurze Nachtwanderung schloss sich daran an, ab 23 Uhr war Nachtruhe.
Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück um 8.30 Uhr. Nach einer Übung alleine mit der Referentin spielten die Schülerinnen und Schüler anschließend gemeinsam mit ihren Lehrerinnen „Team-Pen“: 30 Stricke wurden hierzu an einem Besenstiel befestigt, das andere hielt jeweils ein Mitspieler. An einem Ende des Besenstiels war ein Filzschreiber angebracht. Über die Seile konnte der große Stift von der ganzen Klasse über ein rießiges Blatt geführt werden: dabei sollte ein vorher ausgewähltes Motiv gezeichnet werden. Auf Anweisung eines Schülers malte die 8f ihren „Klassenbaum“. Mit viel Geduld schaffte es die 8f letztendlich einen einigermaßen schönen Baum auf das Papier zu bringen.
Nach dem Mittagessen ging das Teambuilding in die nächste Runde. Jeder Schüler bekam einen Stock. Als sich alle in einen Kreis aufgestellt hatten, musste der Stock auf ein Kommando weiter gereicht werden. Dass die Stöcke einmal im Kreis herumlaufen konnten ohne den Boden zu berühren, gelang erst nach unzähligen Versuchen.
Und dann hatte sich die Referentin noch etwas „besonderes“ für die Klasse überlegt. Sie zählte von eins auf sieben durch und verteilte an jeden Schüler eine Schnur. Nun mussten sich alle einser, zweier und so weiter zusammenknoten und bildeten somit eine Gruppe. So verbunden galt es die anstehende 30-minütige Pause gemeinsam zu verbringen. Als Abschlussspiel stellten sich alle Schüler auf einen Stuhl. Sie nahmen die Rolle von Eisbärbabys auf einer Eisscholle ein und sollten versuchen auf eine große Eisscholle zu kommen - ein rotes Sofa im Gang. Die Stühle durften dabei nur angehoben werden, und wenn ein Stuhl nicht mehr berührt wurde, wurde er aus dem Spiel genommen. Diese Übung erforderte großen Teamgeist.
Dann wurde schnell alles zusammengepackt. Mit dem Bus ging es zum Weißenhorner Bahnhof und anschließend mit den Zug zurück nach Ulm. Die Klasse ist durch dieses Wochenende spürbar zusammengewachsen: der Klassenbaum hängt im Klassenzimmer der 8f und erinnert alle jeden Tag an die gemeinsamen Stunden in Weißenhorn.
Laura-Marie Selig 8f FAG/PAG